HIRSLANDEN IROX


Sieg an der Inferno Stafette

Sieg Nummer drei in einem Teamwettkampf: Nach der Jungfraustafette und dem Bienneathlon gehörte ich auch bei der Inferno Stafette von Thun nach Mürren zur Siegermannschaft. Diesmal übernahm ich fürs Thomyk-Team den Abschnitt auf dem Strassenrad. Zur Equipe zählten Arlette Alexander (Schwimmen), Gabriel Lombriser (Berglauf), Martin Duss (MTB) und Sandro Spaeth.



www.inferno.ch

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Drei Starts, drei Siege

Nach dem Sieg mit den Teams bei der Red Bull Jungfraustafette und dem Biennathlon wollte ich es bei der go4it-Stafette im aargauischen Wegenstetten erneut wissen: Dieses Mal mutete ich mir die Disziplinen aber allesamt alleine zu und startete als Single-Athlet. Zum Glück macht bei go4it der Radsport den grössten Anteil aus – und schwimmen kommt erst gar nicht vor. Auf die Startdisziplin mit 34 Kilometer MTB folgten 42 Kilometer Rennrad. Dann ging es zum Inlineskating. Ich hatte extra wegen des Wettkampfs noch Skating-Unterricht bei Freunden genommen. Viel Zeit zum Üben hatte ich leider nicht. Nach dem Skating warteten zum Schluss der Stafette noch 11 Kilometer laufen. Trotz oder gerade wegen der grossen Hitze lief es mir prächtig. Ich setzte mich bereits beim MTB an die Spitze und gab die Führung nie mehr ab. Beim Laufen ging mir zwar langsam die Kraft aus, doch mit dem Sieg vor Augen liess sich auch das bewerkstelligen.



www.go4it-stafette.ch



www.biennathlon.ch

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Zürich Marathon: 2h53min45sek

Geschafft! Der Zürich Marathon wurde für mich zum Erfolgserlebnis. Das Ziel von unter drei Stunden habe ich erreicht. Es lief sogar dermassen gut, dass ich bereits nach 2h53min über den Zielstrich rannte. Damit habe ich nun sogar die Qualizeit für den New York Marathon im Sack. Ich brauche ja auch für 2011 eine sportliche Herausvorderung.
Ganz ohne Schmerzen kam ich aber doch nicht über die Runden. Treppenlaufen ist derzeit eine Qual, rennen unmöglich. Nun freue mich mich, in einigen Tagen wieder mehr auf dem Rad sitzen zu können.


Die letzten Meter

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Genug trainiert - der Marathon soll kommen

Lange ist es her seit meinem letzten Eintrag. Der Grund: Die sportlichen Wettkämpfe sind rar geworden, im Zentrum steht nun der Journalismus. Falls es euch interessiert, was ich beruflich so mache, schaut doch bei 20 Minuten Online rein. Dann werdet ihr schon mal auf eine meiner Wirtschaftgeschichten stossen.

In Sachen Wettkämpfe bin ich es im Winter bis auf den Messeturmlauf ruhig angegangen. Auf dem Programm stand Langlauf, Skifahren und viel, viel Lauftraining. Ich hatte mich schon im Oktober für einen Start beim Zürich Marathon entschieden, was natürlich verpflichtete. Statt aufs Rad zu sitzen schnürte ich die Laufschuhe, bestimmt drei-, ab und an sogar fünfmal pro Woche. Bei dem kalten Winter war mir dies ganz willkommen. Es vergingen so viele Schneetage an denen ich dachte: Zum Glück bin ich nicht mehr Profi und muss ständig aufs Rad.

Nun sehne ich aber nach dem 11 April, dem Tag des Zürich Marathons. Ich bin genug gerannt und warte auf den läuferischen Ernstkampf. Mit dem Frühling ist bei mir auch die Lust aufs Radfahren zurückgekehrt.



www.zurichmarathon.ch

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Der Jungfrau-Marathon

Seit meinem Rücktritt vom Profisport war der Jungfraumarathon mein grosses sportliches Ziel. Die Details: 42,195km, 1829 m Steigung und 305 m Gefälle - von Interlaken auf die grosse Scheidegg. Damit der erste Marathon zum Erlebnis und nicht zum Höllenritt wird, habe ich seit letztem Winter immer wieder die Laufschuhe geschnürt und zahlreiche Vorbereitungswettkämpfe bestritten. Weil lediglich oben anzukommen für einen Ex-Profi nicht Herausforderung genug sei kann, setzte ich mir eine Zeit von unter 4 Stunden zum Ziel. Mit einer Schlusszeit 3Stunden 53 Minuten hatte ich gar noch 7 Minuten Reserve. Ansonsten war aber nichts mehr mit Reserve: Die Schläge auf den ersten 20 Kilometern setzten mir bereits dermassen zu, dass ich meine Trumpfkarte am Berg gar nicht mehr ausspielen konnte. Das letzte Drittel des Marathons war lediglich eine Willensleistung. Muskulär ging gar nichts mehr – und abwärts plagten mich höllische Schmerzen. Anscheinend hatte ich mich doch nicht genügend vorbereitet...! Das Glücksgefühl im Ziel war dennoch riesig. Und drei Tage danach waren die Zerrungen, der Muskelkater und die Schmerzen an den Füssen bereits wieder vergessen: Ich komme wieder!

www.jungfrau-marathon.ch


4400 Teilnehmer beim Start in Interlaken

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Zurück im Business? Zeitfahren am Gempen

Den Hausberg Gempen mal in einem Rennen hochfahren. Diesen Wunsch hegte ich schon lange. Während meiner Profikarriere hatte sich das leider nie ergeben. Nun packte ich am vergangenen Samstag beim Einzelzeitfahren Dornach – Gempen die Chance. Weil es den ganzen Nachmittag regnete blieb ich lange Zuhause und fuhr erst in letzter Sekunde zum Startort. Die offizielle Frist für Nachmeldungen wäre eigentlich schon abgelaufen gewesen... Fürs Rennen überliess ich dann nichts dem Zufall: Der Ehrgeiz war zurück und ich wollte aus den mir zur Verfügung stehenden Mitteln alles herausholen: So montierte ich die leichten Karbonlaufräder, Schuhüberzüge und das Kombi. Auch war ich – so wie früher – kurz vor dem Start ziemlich nervös, denn ich wollte den Streckenrekord knacken. Im Wettkampf überholte ich Fahrer um Fahrer und wusste, dass es mit dem Streckenrekord knapp werden würde. Schliesslich gelang es mir die Marke um vier Sekunden zu unterbieten. Mit einer Zeit von 12min39 Sekunden fuhr ich die 5,3 km lange Steigung im Durchschnitt etwas schneller als 25 km/h hoch. Der Applaus der versammelten Basler Radsportgemeinde in der Turnhalle Dornach war gross und tat mir gut. Es ist lange her, seit mir letztmals so applaudiert wurde. Ins Rennfahrerbusiness zurückkehren werde ich aber trotzdem nicht: Meine Ziele sind nun beruflicher Natur. Und sportlich? Da will ich am Bienneathlon, dem Gigathlon und Jungfrau Marathon eine gute Leistung zeigen.


Archivbild: Bergzeitfahren in Kapstadt (Südafrika)

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Viel der Ehre

«Einer der ganz Grossen geht in den Mountainbike Vorruhestand» So lautete der Titel einer Meldung auf der Website von Worldclass Marathon Challenge Offenburg. 2007 und 2008 konnte ich dieses - vor tausenden Zuschauern ausgetragene Rennen - gewinnen. Als einer der «Grossen» bezeichnet zu werden macht mich natürlich stolz. Freude, Stolz und Rührung brachten mir auch die kürzlich durchgeführten Ehrungen von Swiss Cycling beider Basel und meinem Verein RRC Nordwest.



www.womc.de

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Ein neues Leben

Seit zwei Wochen arbeite ich nun als Journalist in Zürich. Es war der Einstieg in ein neues Leben. Vor drei Monaten bestritt ich das letzte Rennen als Profi und hätte mir niemals ausgemalt, dass sich die Prioritäten - nach lediglich zwei Wochen richtiger Arbeit - derart schnell verschieben. Nun zählt nicht mehr das Gewicht das Carbon-Bikes, diese oder jene Schaltung oder die Spezialdämpfung der Federgabel. Der Tag dreht sich derzeit hautsächlich um Arbeit und Ausbildung. Ich bin bei meiner neuen Tätigkeit sehr gefordert, habe mich aber noch nie eine Sekunde gelangweilt oder die Stunden bis Feierabend gezählt. Sport ist nun zur Freizeitbeschäftigung geworden. Es ist ein willkommener Ausgleich zum von Nachrichten geprägten Alltag. Nie habe ich bis jetzt die langen Trainings bei Wind und Wetter vermisst, was im Winter aber auch nicht sehr erstaunlich ist. Etwas Wehmut schwingt höchstens bei den Gedanken an die gefeierten Erfolge mit, die sich in dieser Art wohl nie mehr werden wiederholen lassen.

Hier eine Perle aus meinem Archiv: Ein Moment des vollkommenen Glücks nach meinem Sieg in Frammersbach 2008.

www.spessart-bike.de

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Basler Stadtlauf 2008

Es ist zehn Jahre her seit ich letztmals einen Strassenlauf bestritten hatte. Nun beschloss ich gemeinsam mit meiner Partnerin Kathrin am Basler Stadtlauf teilzunehmen. Es scheint als brauche ich eine Motivation um mit dem Laufensport anzufangen. Jedenfalls kaufte mich mir gleich nach unserer USA-Reise Laufschuhe und startete mit dem Training. Ganz unvorbereitet wollte ich nicht starten, zumal es zu einer weiteren Austragung des «Duells der Giganten ;-)» kommen sollten. Normalerweise bekämpften wir uns an den regionalen Bergrennen, nun sollte es für einmal zu einen läuferischen Showdown zwischen mir und dem ehemaligen Trainingskollegen und Strassenprofi Hubert Schwab kommen. Ich versuchte Hubi mit einem Blitzstart zu überraschen und rannte dabei beinahe ins verderben. Schliesslich klebten wir einander am «Hinterrad» und sprinteten nach fünfeinhalb Kilometern in exakt der selben Zeit über die Ziellinie. Das war Gerechtigkeit und der verdiente Lohn fürs Abrackern in der Kälte. Die Buchhaltung meinte 19 Minuten und 19 Sekunden für 5.5 Kilometer, was Rang 37 von 465 Startern entsprach . Ich war überaus zufrieden mit meinem ersten Stadtlauf, zumal ich pro Kilometer lediglich dreieinhalb Minuten brauchte..
Am Sonntag und Montag hatte ich – wenig erstaunlich - höllischen Muskelkater. Bis jetzt trainierte ich um Gelenke und Sehen an die neue Sportart zu gewöhnen, lediglich langsam.


www.baslerstadtlauf.ch

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König von Basel

Am vergangenen Wochenende kam mir die Ehre zu, in der Basler Ausgabe der Zeitung SONNTAG einen Text für die Rubrk «wenn ich König von Basel wäre» zu verfassen. Mehr oder weniger prominente Personen schreiben an dieser Stelle wöchentlich, wie sich die Region unter ihrer Regentschaft verändern würde.

Hier der Artikel


www.sonntag-online.ch

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Servus, Tschüss und Adieu

Das war’s nun also gewesen. Mit dem Roc Azur Marathon ging meine MTB Saison 2008 und ebenso meine Karriere als MTB Profi zu Ende. Es war ein tolles letztes Rennen: Prachtswetter, eine wunderbare Strecke mit vielen Singletrails und ein Weltklasse Starterfeld. Ich erreichte den zufriedenstellenden 11. Rang. Doch das war eher zweitrangig. Ich wollte nochmals so richtig Spass haben, es in den Abfahrten krachen lassen und das gute Gefühl spüren, wenn man so richtig schnell die Berge hochfahren kann. In Zukunft werde ich es sportlich etwas ruhiger angehen und mich vor allem meinem Beruf als Journalist widmen. Bestimmt werde ich noch ab und zu auf dem Mountainbike anzutreffen sein, aber nur noch für Touren und Ausflüge. Um nicht gerade aufzugehen wie ein Apfelküchlein möchte ich mit Laufen beginnen und dort den einen oder anderen Breitensportanlass bestreiten. Nur so, aus Spass am dabei sein. Nach all den Jahren Spitzensport will ich in Zukunft Zeit haben für Wanderungen, für Kultur, für Sommerferien mit meiner Freundin oder einfach mal ein freies Wochenende geniessen.
Liebe Freunde und Fans, ich danke euch herzlich für die grosse Unterstützung. Ihr habt meine Karriere bereichert und stets an mich als sauberen Athleten geglaubt. Unsere Wege werden sich irgendwo wieder kreuzen.

Servus, Tschüss und Adieu
Sandro Spaeth


www.rocazur.com

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Sieg bei der Red Bull Jungfraustafette

In den Jahren 1931 bis 1939 hatte sie bereits stattgefunden. Die legendäre Jungfraustafette. 2007 erlebte sie die Wiedergeburt. 11 Disziplinen umfasste die diesjährige Austragung. Von Radfahren über Crosslauf, Ski, Gletscherlauf, Flugzeug, Geleitschirm, Downhill, Kajak und Motorsport. - Ich hatten den ersten Abschnitt zu bewältigen. Einen Treppenlauf vom „Känzeli“ am Rheinfall über 290 Stufen, dann Schuhe wechseln und 43 Kilometer mit dem Rennrad nach Lindau ZH. Ich kam dank vollem Einsatz und guter Taktik beim Wechsel aufs Rad in der hochdotierten Spitzengruppe der Strassenprofis Markus Zberg, Patrick Calgagni und dem Österreicher Bernhard Eisel unter und konnte unser Team damit schadlos halten. Dann war die Reihe zuerst am Läufer Bruno Heuberger, und all den anderen Athleten. Mir blieb nur noch das Hoffen und Bangen im Zielraum. Beruhigen konnte mich schliesslich unser siegessichere Schlussläufer. Mit 52 Sekunden Vorsprung startete er auf seinen 4.5 Kilometer lange Laufstrecke und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Besser hätte es unserem Swiss Bulls Team nicht laufen können.

www.redbulljungfraustafette.com


Die mehrere Kilo schwere Siegestrophähe: Der Silberadler

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Abschied beim Iron Bike Race

An den Sieg aus dem Vorjahr konnte ich nicht anknüpfen. Doch daran hatte ich auch nicht gedacht. Ich wurde fünfter, und das ging eigentlich ganz in Ordnung. Die ganze Woche plagte mich eine Erkältung mit Halsweh, Husten und Schnupfen. Eigentlich sollte man da besser Zuhause bleiben und sich schonen. Erst nach einer „Testfahrt“ am Samstag entschied ich mich nun doch in Einsiedeln zu starten. Meine Ambitionen schraubte ich etwas herunter und es ging mehr darum, das letzte Schweizer Rennen als Profi auch etwas geniessen zu können. Die Unterstützung der Zuschauer war grösser als sonst, ich fuhr nicht wirklich am Limit und hatte auch mal etwas Zeit für die wunderbare Natur. Es war für mich ein ziemlich emotionaler Wettkampf! Über 200 Mal stand ich an einer Startlinie, und nun war’s plötzlich die „letzte Fahrt“. Das kann schon traurig machen! Die Einsiedler bereiteten mir aber einen wirklich herzlichen Abschied, mit zwei Interviews und einem wirklich warmen, ehrlichen Applaus im grossen Festzelt. – Ein allerletztes Mal werde ich voraussichtlich beim Roc Azur Marathon in Fréjus starten. Das aber schon verbunden mit einigen Tagen Ferien in Frankreich, bevor dann der wirklich grosse USA-Urlaub beginnt.

www.iron-bike.ch


Symbolisch: Nicht nur die Uhr stoppt
im Ziel, auch die Karriere.

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Saisonsieg Nummer sechs

Das «Open Bike» in Grandvillard liegt mir. Bereits vier mal konnte ich diesen Wettkampf gewinnen. Natürlich machte mich das zum Favoriten und ich war spürbar nervös. Weiter unter Druck setzten liess ich mich von der Anwesenheit unseres Hauptsponsors. Selbstverständlich wäre er mir im Falle eines schlechten Resultats nicht böse gewesen, doch ich wollte mich mit einem Sieg für sein langjähriges Engagement bei unserem Team bedanken. Schliesslich konnte ich mich im 46 Kilometer langen Rennen gegen die Übermacht der Scott-Allianz Teamfahrer durchsetzten und meinen fünften Triumph beim «Open Bike» feiern. Fürs Feiern blieb aber keine Zeit, denn schon 17 Stunden später stand ich beim nächsten Wettkampf im Einsatz. Ich hatte den 100 Kilometer langen Marathon «la Forestière» in Frankreich auf dem Programm. Wegen dem Rennen am Vortag fehlte mir aber etwas die Kraft für den grossen Coup. Mit Rang vier erzielte ich aber immer noch ein respektables Resultat und war mit meinem Wochenende eigentlich ganz zufrieden.

www.openbike.ch
www.la-forestiere.asso.fr



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Platz drei im Schwarzwald

Eigentlich hätte ich beim Val di Fassa Bike in Italien starten wollen. Die Wetterprognose für die Dolomiten war aber derart schlecht, dass ich mich entschied im nahegelegenen Schwarzwal ein Rennen zu bestreiten. Das Val di Fassa Bike in Italien hätte über einen 2300 Meter hohen Pass geführt, und da war mir die Gefahr von Schneefall einfach zu gross. Leider war es auch beim Schwarzwaldmarathon in Furthwangen bitterkalt. Beim Start um 7 Uhr morgens herrschten frische vier Grad. Ich kam mit den kalten Temperaturen aber ungewöhnlich gut zu recht und fand mich bald in einer zweier Spitzengruppe wieder. Leider warf mich ein Defekt aus der Entscheidung. Eigentlich wollte ich das Rennen anschliessend aufgeben, doch ein extra wegen mir angereister, junger Fan motivierte mich zur Weiterfahrt. Ich kämpfte mich zurück und erreichte aus einer fast auswegslosen Situation – ich hatte mal sieben Minuten Rückstand aufs Podest - noch den dritten Rang. Ende gut, alles gut? Fast, denn heute wäre mehr drin gelegen.

www.schwarzwald-bike-marathon.de


Schweizer Podest: Zahnd, Huber und Spaeth

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